Bad Klosterlausnitz ist eine kleine Gemeinde in Thüringen mit 3.399 Einwohnern und 16.6 km² Fläche.
Waldreiches Bundesland mit hohem Holzheizungsanteil im ländlichen Raum und Fernwärme in Erfurt, Jena und Gera.
Von den 1.016 Gebäuden in Bad Klosterlausnitz heizen 51,3% mit Gas und 25,4% mit Heizöl. Wärmepumpen kommen auf 3,8%, Holz/Pellets auf 5,9%.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Bad Klosterlausnitz hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 53,8 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 183 mit 2,2 MWp.
Der Baulandpreis in Bad Klosterlausnitz beträgt 118 €/m², deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich über dem Thüringen-Schnitt von 68 €/m². Platz 4 der teuersten Gemeinden in Thüringen.
Beim Glasfaserausbau hat Bad Klosterlausnitz noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 2,2% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 99,2%. Auch beim Mobilfunk ist Bad Klosterlausnitz mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Bad Klosterlausnitz hervorragend aufgestellt: 10 Ladepunkte (29,4 pro 10.000 Einwohner) an 5 Standorten. Davon sind 2 Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Bad Klosterlausnitz
Mit 76,7% fossiler Heizenergie in Bad Klosterlausnitz gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Bad Klosterlausnitz üblichen Anlagengrößen von 11,9 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit nur 2,2% Glasfaseranteil hat Bad Klosterlausnitz erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.