Attenweiler ist eine kleine Gemeinde in Baden-Württemberg mit 1.905 Einwohnern und 27.2 km² Fläche.
Innovationsland mit dem höchsten Wärmepumpenanteil Westdeutschlands und ambitioniertem Klimaschutzgesetz.
Beim Heizungsmix fällt Attenweiler positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 12,0% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 54,0% ausmachen.
Die 472 Solaranlagen in Attenweiler haben eine überdurchschnittliche Größe von 62,2 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 29,4 MWp installiert.
Der Baulandpreis in Attenweiler beträgt 123 €/m², unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich unter dem Baden-Württemberg-Schnitt von 284 €/m².
Bei der Breitbandversorgung erreichen 89,7% der Haushalte in Attenweiler mindestens 50 Mbit/s, die Glasfaserquote liegt bei 32,4%. Auch beim Mobilfunk ist Attenweiler mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 1 Ladepunkten an 1 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Attenweiler gut ausgebaut (5,2 pro 10.000 Einwohner).
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Attenweiler
In Attenweiler heizen noch 41,6% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 12,0% in Attenweiler zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 62,2 kWp in Attenweiler deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.
Der Glasfaserausbau in Attenweiler schreitet voran (32,4%). Wenn Ihr Haus noch nicht angeschlossen ist, lohnt sich eine Nachfrage beim örtlichen Netzbetreiber – bei geförderten Ausbauprojekten ist der Hausanschluss oft kostenlos.