Die Mittelstadt Aschaffenburg in Bayern zählt 73.091 Einwohner und erstreckt sich über 62.5 km².
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Die Wärmewende hat Aschaffenburg noch nicht erreicht: 86,9% der 8.498 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 2,8% kaum eine Rolle.
In Aschaffenburg sind 3.426 Solaranlagen mit einer Leistung von 45,1 MWp registriert (13,2 kWp im Schnitt).
Bauland ist in Aschaffenburg mit 822 €/m² sehr teuer – das 4,5-Fache des Bundesdurchschnitts.
Der Glasfaserausbau in Aschaffenburg ist mit 73,4% gut fortgeschritten, 99,6% der Haushalte erreichen mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Aschaffenburg mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 103 Ladepunkten an 53 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Aschaffenburg gut ausgebaut (14,1 pro 10.000 Einwohner). Davon sind 18 Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Aschaffenburg
Mit 86,9% fossiler Heizenergie in Aschaffenburg gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Aschaffenburg üblichen Anlagengrößen von 13,2 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.