Arnschwang ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 2.005 Einwohnern und 28.3 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
In Arnschwang ist Heizöl mit 49,8% noch vor Gas (14,5%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 64,3% der 846 Gebäude fossil.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Arnschwang hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 201,5 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 404 mit 6,5 MWp.
Mit 65 €/m² liegt der Baulandpreis in Arnschwang deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 180 €/m².
Arnschwang gehört zu den digital bestversorgten Gemeinden: 96,0% Glasfaserquote und 96,8% Breitband ab 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Arnschwang mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 2 Ladepunkten an 1 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Arnschwang gut ausgebaut (10,0 pro 10.000 Einwohner).
🔥 Heizung & Energieträger
846 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
☀️ Solaranlagen
⌀ Leistung/Anlage16,1 kWp
Erste Anlage09.08.2000
Letzte Anlage29.01.2026
🏠 Immobilien & Grundstücke
Grundsteuer B330%
Grundsteuer A330%
Gewerbesteuer330%
Datenstand Hebesätze2024
📍 Gemeindeprofil
Einwohner2.005
Fläche28.3 km²
Bevölkerungsdichte70 Ew/km²
Postleitzahl93473
BundeslandBayern
Arnschwang im Vergleich
Gemeindewerte gegenüber dem einfachen Durchschnitt aller Gemeinden im Land und im Bund.
KennzahlArnschwangBayernDeutschland
Gas-Heizung14,5%21,6%37,4%
Wärmepumpe3,5%6,2%5,1%
Bauland65,1 €/m²310,1 €/m²180,6 €/m²
Glasfaser96,0%27,7%41,7%
💡 Tipps für Arnschwang
Heizungsbestand prüfen
In Arnschwang heizen noch 49,8% der Gebäude mit Heizöl. Mögliche Pflichten und Übergangsfristen hängen unter anderem von Heizungsart, Alter und Gebäude ab. Vor einer Investition sollten Eigentümer die aktuelle Rechtslage, kommunale Wärmeplanung und Förderbedingungen individuell prüfen.
Eigenverbrauch optimieren
Die durchschnittliche Anlagengröße von 16,1 kWp in Arnschwang deutet auf größere Dachanlagen hin. Ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom individuellen Lastprofil, den Stromtarifen und den Investitionskosten ab.
Häufige Fragen zu Arnschwang
Wie heizt man in Arnschwang?
Holz und Pellets spielen in Arnschwang eine überdurchschnittliche Rolle: 24,3% der 846 Gebäude nutzen Biomasse, daneben verteilen sich Heizöl (49,8%), Holz/Pellets (24,3%). Der Wärmepumpenanteil von 3,5% liegt unter dem Bundesdurchschnitt (5,1%). Im Vergleich zu Bayern (Ø 21,6% Gas) liegt Arnschwang unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Arnschwang?
Pro 1.000 Einwohner kommen in Arnschwang rund 201,5 Solaranlagen – ein überdurchschnittlicher Wert. Insgesamt sind 404 Anlagen mit 6,5 MWp installiert. Die älteste Anlage ging am 09.08.2000 ans Netz, die neueste am 29.01.2026.
Was kostet Bauland in Arnschwang?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Arnschwang beträgt 65 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Damit liegt Arnschwang deutlich unter dem Bayern-Durchschnitt von 310 €/m². Im Bundesvergleich (Ø 180 €/m²) ist das deutlich unter dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 32.530 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 330%.
Wie schnell ist das Internet in Arnschwang?
Arnschwang zählt zu den digital bestversorgten Gemeinden in Bayern: 96,0% Glasfaserquote (FTTH/FTTB ab 1 Gbit/s) und 96,8% Breitband ab 50 Mbit/s. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 100,0% 5G.
Gibt es Ladestationen für Elektroautos in Arnschwang?
In Arnschwang gibt es 2 öffentlich zugängliche Ladepunkte an 1 Standorten mit einer Gesamtleistung von 22 kW. Das entspricht 10,0 Ladepunkten pro 10.000 Einwohner. Schnelllader sind noch nicht verfügbar.
Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis),
Hebesätze der Realsteuern 2024 (Statistische Ämter/Destatis), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026),
Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR),
Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.