Argenschwang

Rheinland-Pfalz PLZ 55595 348 Einwohner 4.2 km²
38
Solaranlagen
18,9%
Gas-Heizung
136 €
Bauland/m²
14,4%
Glasfaser

Argenschwang ist eine kleine Gemeinde in Rheinland-Pfalz mit 348 Einwohnern und 4.2 km² Fläche.

Weinbau und ländliche Gemeinden prägen das Land, der Heizölanteil liegt deutlich über dem Bundesschnitt.

In Argenschwang ist Heizöl mit 53,1% noch vor Gas (18,9%) der häufigste Energieträger – insgesamt heizen 72,0% der 143 Gebäude fossil.

Gemessen an der Einwohnerzahl ist Argenschwang hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 109,2 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 38 mit 370,3 kWp.

Der Baulandpreis in Argenschwang beträgt 136 €/m², unter dem Bundesdurchschnitt.

Die Glasfaserversorgung in Argenschwang liegt mit 14,4% unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Über andere Technologien erreichen 88,8% mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Argenschwang mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.

🔥 Heizung & Energieträger

143 Gebäude mit Wohnraum (Zensus 2022)
Gas
18,9%
Heizöl
53,1%
Fernwärme
0,0%
Wärmepumpe
4,9%
Holz/Pellets
17,5%

☀️ Solaranlagen

38
Anlagen
370,3 kWp
Gesamtleistung
⌀ Leistung/Anlage9,7 kWp
Erste Anlage28.11.2007
Letzte Anlage10.01.2026

🏠 Immobilien & Grundstücke

136 €
pro m² Bauland
Grundsteuer B400%
Grundsteuer A330%
Gewerbesteuer385%

🌐 Internet & Breitband

88,8%
≥ 50 Mbit/s
14,4%
≥ 100 Mbit/s
14,4%
≥ 1 Gbit/s
14,4%
Glasfaser
100,0%
4G Mobilfunk
100,0%
5G Mobilfunk

📍 Gemeindeprofil

Einwohner348
Fläche4.2 km²
Bevölkerungsdichte81 Ew/km²
Postleitzahl55595
BundeslandRheinland-Pfalz

💡 Tipps für Argenschwang

Ölheizung ersetzen

In Argenschwang heizen noch 53,1% der Gebäude mit Heizöl. Seit 2026 dürfen funktionsfähige Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden (GEG §72). Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70% der Investitionskosten.

Solaranlage planen

Die aktuelle Einspeisevergütung liegt bei 8,03 ct/kWh (Anlagen bis 10 kWp). Bei den in Argenschwang üblichen Anlagengrößen von 9,7 kWp rechnet sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 8–12 Jahren – Eigenverbrauch steigert die Wirtschaftlichkeit erheblich.

Glasfaserausbau verfolgen

Mit nur 14,4% Glasfaseranteil hat Argenschwang erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.

Häufige Fragen zu Argenschwang

Wie heizt man in Argenschwang?
Die Heizenergieträger in den 143 Gebäuden von Argenschwang verteilen sich so: Heizöl (53,1%), Gas (18,9%), Holz/Pellets (17,5%). Fossile Energieträger kommen zusammen auf 72,0%. Im Vergleich zu Rheinland-Pfalz (Ø 28,3% Gas) liegt Argenschwang deutlich unter dem Landesdurchschnitt.
Wie viele Solaranlagen gibt es in Argenschwang?
Pro 1.000 Einwohner kommen in Argenschwang rund 109,2 Solaranlagen – ein überdurchschnittlicher Wert. Insgesamt sind 38 Anlagen mit 370,3 kWp installiert. Die älteste Anlage ging am 28.11.2007 ans Netz, die neueste am 10.01.2026.
Was kostet Bauland in Argenschwang?
Der durchschnittliche Baulandpreis in Argenschwang beträgt 136 €/m² laut INKAR/BBSR (Stand 2022). Im Bundesvergleich (Ø 181 €/m²) ist das unter dem Durchschnitt. Für ein typisches 500-m²-Grundstück ergibt sich rechnerisch rund 68.315 €. Hinzu kommt ein Grundsteuer-B-Hebesatz von 400%.
Wie schnell ist das Internet in Argenschwang?
In Argenschwang können 88,8% der Haushalte mindestens 50 Mbit/s und 14,4% mindestens 100 Mbit/s empfangen (Stand Juni 2025). Glasfaseranschlüsse (FTTH/FTTB ab 1 Gbit/s) sind für 14,4% verfügbar. Das liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 41,7%. Im Mobilfunk: 100,0% 4G-Abdeckung, 100,0% 5G.

Gemeinden in der Nähe

Quellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur, 2026), Zensus 2022 (Destatis), Hebesätze der Realsteuern 2022 (Statistikportal), Ladesäulenregister (Bundesnetzagentur, Feb. 2026), Breitbandatlas (Bundesnetzagentur, Juni 2025), INKAR Baulandpreise 2022 (BBSR), Gemeindeverzeichnis (Destatis, Q1 2026). Datenstand: März 2026.