Anzing ist eine kleine Gemeinde in Bayern mit 4.388 Einwohnern und 16.2 km² Fläche.
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Beim Heizungsmix fällt Anzing positiv auf: Der Wärmepumpenanteil liegt mit 11,8% weit über dem Bundesdurchschnitt von 5,1%, während Gas und Heizöl zusammen 74,5% ausmachen.
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Anzing hervorragend mit Solarenergie ausgestattet: 117,8 Anlagen pro 1.000 Einwohner, insgesamt 517 mit 9,0 MWp.
Bauland ist in Anzing mit 1,329 €/m² sehr teuer – das 7.3-Fache des Bundesdurchschnitts.
Der Glasfaserausbau in Anzing ist mit 88,2% gut fortgeschritten, 96,2% der Haushalte erreichen mindestens 50 Mbit/s. Auch beim Mobilfunk ist Anzing mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Bei der E-Mobilität ist Anzing hervorragend aufgestellt: 14 Ladepunkte (31,9 pro 10.000 Einwohner) an 7 Standorten. Davon sind 2 Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Anzing
Mit 74,5% fossiler Heizenergie in Anzing gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Der überdurchschnittliche Wärmepumpenanteil von 11,8% in Anzing zeigt, dass die Technologie hier gut funktioniert. Wer noch umsteigt, profitiert von lokaler Installateur-Erfahrung und eventuell vorhandenem Stromnetzausbau.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 17,4 kWp in Anzing deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.