Die Mittelstadt Ansbach in Bayern zählt 40.742 Einwohner und erstreckt sich über 99.9 km².
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Die Wärmewende hat Ansbach noch nicht erreicht: 88,1% der 7.937 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 2,0% kaum eine Rolle.
Die 3.310 Solaranlagen in Ansbach haben eine überdurchschnittliche Größe von 25,8 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 85,5 MWp installiert.
Der Baulandpreis in Ansbach beträgt 147 €/m², unter dem Bundesdurchschnitt und deutlich unter dem Bayern-Schnitt von 310 €/m².
Beim Glasfaserausbau hat Ansbach noch erheblichen Nachholbedarf: Nur 3,9% der Haushalte haben einen FTTH/FTTB-Anschluss, die Breitbandversorgung ab 50 Mbit/s liegt bei 98,4%. Auch beim Mobilfunk ist Ansbach mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 65 Ladepunkten an 31 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Ansbach gut ausgebaut (16,0 pro 10.000 Einwohner). Davon sind 14 Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Ansbach
Mit 88,1% fossiler Heizenergie in Ansbach gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 25,8 kWp in Ansbach deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.
Mit nur 3,9% Glasfaseranteil hat Ansbach erheblichen Nachholbedarf (Bundesdurchschnitt: 41,7%). Im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Sie prüfen, ob ein geförderter Ausbau für Ihre Straße geplant ist.