Die Mittelstadt Amberg in Bayern zählt 42.553 Einwohner und erstreckt sich über 50.1 km².
Flächengrößtes Bundesland mit Spitzenwerten beim Solarausbau und hohem Holz-/Pellets-Anteil im Alpenvorland.
Die Wärmewende hat Amberg noch nicht erreicht: 82,0% der 7.625 Gebäude heizen mit Gas oder Heizöl, Wärmepumpen spielen mit 2,8% kaum eine Rolle.
Die 3.300 Solaranlagen in Amberg haben eine überdurchschnittliche Größe von 27,1 kWp – ein Hinweis auf gewerbliche Nutzung. Insgesamt sind 89,5 MWp installiert.
Der Baulandpreis in Amberg beträgt 194 €/m² und deutlich unter dem Bayern-Schnitt von 310 €/m².
Bei der Breitbandversorgung erreichen 97,8% der Haushalte in Amberg mindestens 50 Mbit/s, die Glasfaserquote liegt bei 55,3%. Auch beim Mobilfunk ist Amberg mit 100,0% 5G-Abdeckung gut aufgestellt.
Mit 67 Ladepunkten an 31 Standorten ist die Ladeinfrastruktur in Amberg gut ausgebaut (15,7 pro 10.000 Einwohner). Davon sind 6 Schnelllader.
🔥 Heizung & Energieträger
☀️ Solaranlagen
🏠 Immobilien & Grundstücke
🌐 Internet & Breitband
⚡ E-Mobilität
📍 Gemeindeprofil
💡 Tipps für Amberg
Mit 82,0% fossiler Heizenergie in Amberg gibt es erhebliches Einsparpotenzial. Ab 2024 muss jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65% erneuerbar betrieben werden (GEG). Wärmepumpen, Pelletkessel oder Fernwärmeanschluss sind förderfähige Alternativen.
Die durchschnittliche Anlagengröße von 27,1 kWp in Amberg deutet auf größere Dachanlagen hin. Mit einem Batteriespeicher (ab ca. 5.000 €) lässt sich der Eigenverbrauchsanteil von typischen 30% auf 60–70% steigern und die Amortisation beschleunigen.